Heutiger Bestand

Wetterkreuz-Hügel

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Die Hügelkuppe ist fast vollständig von einem größtenteils beidseitig betonierten Schützengraben umschlossen, der mit Schießscharten und Munitionsnischen ausgestattet ist. An der Südostecke deuten größere Schießscharten auf eine Maschinengewehr-Stellung hin. Teile von Laufgräben ohne Mauerwerk sind noch ansatzweise zu sehen. Von der Ostseite der Hügelkuppe führen betonierte Stufen in eine unterirdische, in den Fels gehauene zweiarmige Kaverne. Ein enger Schacht verbindet die Kaverne mit einem darüber liegenden Unterstand. Nischen (für Tornister) und andere Vertiefungen in der Wand lassen hier ehemalige Schlafstätten für ca. sechs Mann vermuten.

Von diesem Unterstand führt ein Ausgang Richtung Osten. An der Decke desselben sind Stahlträger erhalten geblieben. Mehrere herumliegende Betonteile mit der spiegelverkehrt eingeprägten Schrift „DONAWITZ 18 A“ stammen offensichtlich von der Decke des Unterstandes.
Anm.: Der steirische Ort Donawitz ist wegen der dortigen Stahlproduktion bekannt, weitere Informationen.
Der Schriftabdruck stammt also von den Decken-Stahlträgern, die nach dem Krieg entnommen wurden.

Richtung Westen führt eine Verbindung vom Unterstand zur ehemaligen Stützpunkt-Küche. Der Sockelansatz des über Eck gebauten Herdes, der Kamin mit zwei Zuführungen, Reste von Eisen- und Holz-Halterungen (vermutlich für eine massive Arbeitsplatte) sind noch zu erkennen. Eine Nische in der Wand, verbunden mit einem schmalen Schacht nach oben, deutet auf ein Kühlfach und/oder auf eine Belüftung hin. In einer Ecke sind Reste einer Eisenleiter (Ein-/Ausstieg?) erhalten geblieben.

Siehe auch Lageplan und Schnitt der Kaverne

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